PGeburtshilfe und Geburtsvorbereitung bei Dr. Elisabeth Schadensteiner und Dr. Christina Scheuba, Ihren Gynäkologinnen in Linz

Schwangerschaft und Geburt – diese Lebensereignisse prägen jede Frau auf eine ganz individuelle Weise. Unser Wunsch ist es, Sie persönlich in vertrauensvoller Atmosphäre zu begleiten und für alle Ihre Anliegen da zu sein!

Pränataldiagnostik – Ersttrimesterscreening bei Ihren Gynäkologinnen in Linz

Mit der Pränataldiagnostik können Sie bereits vor der Geburt viel über Ihr Kind erfahren. In unserer gynäkologischen Praxis führen wir auf Wunsch ein Ersttrimesterscreening (in der 11. bis 13. Schwangerschaftswoche) durch. Dieses empfehlen wir, um Sicherheit hinsichtlich des Gesundheitszustandes Ihres Kindes zu gewährleisten. Das Ersttrimesterscreening beinhaltet die Ultraschalluntersuchung des Embryos (wir sehen uns die Anatomie genau an) sowie die Nackenfaltenmessung, aus welcher das individuelle Risiko für eine chromosomale Störung (insbesondere Down-Syndrom = Trisomie 21) errechnet werden kann. Eine noch genauere Voraussage erhalten wir, wenn wir zusätzlich spezielle Werte aus dem Blut mit dem Combined Test (CT) bestimmen.


Hinweis: Wenn Sie unter 35 Jahre alt sind, wird die Untersuchung nicht von der Krankenkasse bezahlt. Kosten: Ersttrimesterscreening € 110, Combined Test € 200.

Wir begleiten Sie durch die Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist eine schöne und aufregende Zeit – aber auch eine Zeit, in der oft viele Fragen und Unsicherheiten auftauchen. Wir sind gerne für alle Ihre Anliegen da – kommen Sie mit Ihren Fragen jederzeit zu uns! Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, zuverlässige Hilfe zu erhalten und gut umsorgt zu sein. Dr. Elisabeth Schadensteiner und Dr. Christina Scheuba nehmen sich gerne für Ihre Anliegen Zeit und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

  • Mutter-Kind-Pass Übersicht

    Gleich beim Feststellen der Schwangerschaft wird für Sie der Mutter-Kind-Pass ausgestellt, der Sie und Ihr Kind durch die ganze Schwangerschaft begleiten wird. In den Mutter-Kind-Pass werden alle wichtigen Untersuchungsergebnisse eingetragen, die Sie und Ihr Kind betreffen. Tragen Sie den Pass möglichst immer bei sich und nehmen Sie ihn auch mit, wenn Sie verreisen, damit beim eventuellen Auftreten von Komplikationen der jeweilige behandelnde Arzt sich ein Bild vom bisherigen Verlauf Ihrer Schwangerschaft machen kann.

    Soweit es möglich ist, sollten Sie die Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen immer vom selben Arzt machen lassen, da nur so der Verlauf der Schwangerschaft optimal beurteilt werden kann. Sollten Sie während der Schwangerschaft den Arzt wechseln müssen, versichern Sie sich, dass alle wichtigen Befunde (auch Vorbefunde aus früheren Schwangerschaften) in den Mutter-Kind-Pass eingetragen wurden.

    Die folgende Übersicht soll Sie genau über die einzelnen Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen und mögliche weitere Untersuchungen in der Schwangerschaft informieren und Ihnen einen kleinen Untersuchungsfahrplan durch die Schwangerschaft bieten.

  • Erste Mutter-Kind-Pass-Untersuchung

    Bei der ersten Mutter-Kind-Pass-Untersuchung wird der korrekte Sitz der Schwangerschaft festgestellt. Man kann nun mit Sicherheit sagen, dass sich das befruchtete Ei in der Gebärmutter eingenistet hat - eine Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaft ist damit mit hoher Sicherheit auszuschließen. Falls bereits die Herzaktion zu sehen und die Scheitel-Steiß-Länge zu messen ist, steht bereits jetzt das genaue Schwangerschaftsalter fest. Der aufgrund dieser Informationen berechnete Geburtstermin wird nicht mehr geändert, da nur in der Frühschwangerschaft eine Berechnung fast auf den Tag genau möglich ist.

    Die erste Mutter-Kind-Pass-Untersuchung ist mit einer Blutuntersuchung verbunden, wobei folgende Laborwerte bestimmt werden: Rotes Blutbild, Blutgruppe, Rhesusfaktor- und Blutgruppen-Antikörper, Toxoplasmose, Röteln und HIV-Antikörper.

    BLUTGRUPPEN-ANTIKÖRPER
    Neben der Blutgruppe wird auch nach Blutgruppenantikörper im mütterlichen Blut gefahndet. Vor allem Rhesus-Antikörper können das Kind gefährden. Damit solche Antikörper im mütterlichen Blut gebildet werden, muss im Laufe des bisherigen Lebens ein Kontakt mit Fremdblut stattgefunden haben. Das bedeutet, dass die erste Schwangerschaft in der Regel nicht gefährdet ist. Eine vorangegangene Fehlgeburt kann jedoch bereits zu einer Sensibilisierung geführt haben.

    Zum besseren Verständnis ein Beispiel: Eine Rhesus-negative Mutter bringt ein Kind zur Welt, welches von seinem Vater den Rhesus-Faktor vererbt bekommen hat (dazu muss der Vater Rhesus-positiv sein). Bei der Geburt dieses Kindes kommt es zum Übertritt einer gewissen Menge kindlichen Blutes in den mütterlichen Kreislauf. Die Mutter bildet nun Antikörper gegen diesen Blutfaktor, da der Rhesus-Faktor vom mütterlichen Immunsystem als fremd erkannt wurde. Nach der Geburt wurden diese gebildeten Antikörper nicht durch eine entsprechende Rhesusprophylaxe beseitigt. Bekommt diese sensibilisierte Mutter nochmals ein Kind, welches wieder Rhesus positiv ist, richten sich diese Antikörper der Mutter gegen das im Kind gebildete Blut. Die Folge ist eine zunehmende Zerstörung von kindlichen Blutzellen, was zu einer extremen Blutarmut des Kindes im Mutterleib führen kann. Bei der Mutter wird das Vorhandensein von Antikörpern bei der ersten MKP-Untersuchung auffallen - das Kind wird im Laufe der Schwangerschaft auch bei den Ultraschalluntersuchungen auffällig. Eine Therapie des Kindes ist möglich, aber sehr aufwendig und nicht ungefährlich.

    Daher ist jeder Arzt bestrebt, die Antikörperbildung mittels der Rhesusprophylaxe zu verhindern. Ein eher seltener Weg der Sensibilisierung ist auch schon während der ersten Schwangerschaft möglich, nämlich dann, wenn stärkere Blutungen oder Wehen auftreten. Aus diesem Grund wird nunmehr versucht, eine Rhesusprophylaxe bei jeder Rhesus-negativen Schwangeren bereits in der 28. - 30. SSW durchzuführen.

    TOXOPLASMOSE
    ist eine Infektionskrankheit, die viele Frauen im gebärfähigen Alter bereits durchgemacht haben und daher Antikörper im Blut aufweisen. Wenn in Ihrem Blut Antikörper vorhanden sind, bekommen Sie in den nächsten Tagen die Aufforderung, zu einer neuerlichen Blutabnahme zu kommen. Bitte machen Sie sich keine unnötigen Sorgen, meistens wird damit nur die Immunität bestätigt.
    Sind keine Antikörper im Blut enthalten, sollen Sie folgende Verhaltensregeln strikt einhalten:
    Kein Genuss von rohen oder halb rohen tierischen Produkten.
    Den Umgang mit Katzen meiden bzw. nach Kontakt gründlich die Hände waschen. Das 'Katzenkisterl' sollte ein anderes Familienmitglied reinigen, bzw. die Reinigung muss mit Gummihandschuhen erfolgen. (Sollten Sie eine eigene Katze haben, so müssen Sie diese aber keinesfalls weggeben, da reine Hauskatzen oft frei von Toxoplasmoseerregern sind bzw. Katzenhalter häufig bereits Toxoplasmose-Antikörper haben und damit immun sind).
    Nach Gartenarbeit die Hände ebenfalls gründlich reinigen.
    Sollten Sie sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen mit Toxoplasmose infizieren, kann dies medikamentös behandelt werden. Wird die Infektion rechtzeitig erkannt, besteht nahezu keine Gefahr für Sie und Ihr Kind, dazu sind allerdings regelmäßige Kontrollen notwendig.

    HIV, AIDS
    Die routinemäßige Untersuchung auf HIV-Antikörper ist in Österreich zwar vom MKP noch nicht vorgesehen, doch hätte ein Übersehen einer HIV-Infektion der werdenden Mutter so weitreichende Folgen für das Kind, dass wir diese Untersuchung für unbedingt notwendig halten. Durch entsprechende Therapie und Wahl des Geburtsmodus kann eine Ansteckung des Kindes in bis zu 90 % der Fälle verhindert werden. Wird die Infektion nicht erkannt, kommt es fast immer zur Ansteckung des Kindes, vor allem unter der Geburt.

    Spezialultraschall in der 13. bis 14. Schwangerschaftswoche
    Falls Sie es wünschen, wird in der 13. bis 14. Schwangerschaftswoche (SSW) ein Spezialultraschall durchgeführt, bei dem die Nackenregion des Kindes vermessen wird. Wenn zu diesem Zeitpunkt viel Flüssigkeit unter der Haut eingelagert ist, können weitere Untersuchungen und engmaschige Kontrollen sinnvoll sein.

    Bis zu diesem Zeitpunkt sollten Sie auch wissen, ob Sie eine genetische Risikobeurteilung mittels Ultraschall- und Blutuntersuchungen durchführen lassen wollen. Mit diesen Untersuchungen ist eine individuelle Risikoberechnung auf das Vorliegen von sogenannten numerischen Chromosomenbesonderheiten (Trisomien, bes. der Trisomie 21 ("Mongolismus")) möglich. Das Ergebnis der genetischen Untersuchungen gibt eine Entscheidungshilfe, ob eine Fruchtwasseruntersuchung sinnvoll ist. Diese Untersuchung ist keine Kassenleistung, die Kosten müssen also von Ihnen selbst getragen werden.

  • Zweite Mutter-Kind-Pass-Untersuchung

    Zwischen der 18. und 20. SSW lassen Sie bitte bei Ihrem Hausarzt die im MKP vorgesehene interne Untersuchung durchführen und in den MKP eintragen. 


    In der 20. - 21. SSW ist dann die nächste Ultraschalluntersuchung vorgesehen. Die Ergebnisse der Ultraschalluntersuchungen werden im Mutter-Kind-Pass dokumentiert. Dabei bedeuten die Abkürzungen folgendes:
    FW-Fruchtwassermenge, PL-Plazenta, HA-Herzaktion, BIP-Kopfdurchmesser, AC-Bauchumfang des Kindes, FL-Oberschenkelknochenlänge. Aus diesen Werten wird das Wachstum des Kindes berechnet. Weiters werden die Organe des Kindes kontrolliert. Sind diese vorhanden und in Ordnung, so werden sie mit o. B. (heißt: ohne auffälligen Befund) vermerkt.

    Ich möchte an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass auch bei optimaler Qualifikation des Untersuchers und bester Geräteausstattung nicht alle diagnostizierbaren Veränderungen beim Kind zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft erkannt werden können.

    Die Erkennungsrate von nachweisbaren Auffälligkeiten liegt bei dieser Untersuchung bei etwa 80 - 90 Prozent. Während der Untersuchung werde ich Ihnen so viel wie möglich auch detailliert zeigen.

    Zu diesem Zeitpunkt empfehle ich auch ein sogenanntes „Organscreening“ in einer Spezialultraschallambulanz des Krankenhauses, in dem Sie entbinden werden.

  • Dritte Mutter-Kind-Pass-Untersuchung

    In der 25. SSW erfolgt die nächste Mutter-Kind-Pass Untersuchung. Bei der Blutuntersuchung wird wieder das Blutbild untersucht, weiters werden die Hepatitis-Antikörper (infektiöse Leberentzündung) und bei Bedarf Blutgruppen-Antikörper überprüft. Bei der Ultraschalluntersuchung werden vor allem das kindliche Wachstum, die Fruchtwassermenge, die Beschaffenheit des Mutterkuchens und das kindliche Wohlbefinden kontrolliert. Zu diesem Zeitpunkt steht Ihr Kind bereits am Beginn seiner Lebensfähigkeit. Gerne gebe ich Ihnen Auskunft über das derzeitige Gewicht und die ungefähre Größe Ihres Kindes.

  • Vierte Mutter-Kind-Pass-Untersuchung

    Den Termin für die nächste MKP-Untersuchung erhalten Sie für die 30. bis 31. SSW. Auch jetzt ist vor allem das Wachstumsverhalten des Kindes von Bedeutung. Sollten Sie immer wieder einen harten Bauch bekommen, teilen Sie uns dies unbedingt mit. Mittels der Tastuntersuchung und der Ultraschalluntersuchung lässt sich eine Veränderung am Gebärmutterhals feststellen. Zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft werden Sie schon häufig Schwangerschaftswehen spüren. Sollten diese eine Regelmäßigkeit aufweisen, kommen Sie bitte zu einer Kontrolle in die Ordination, bzw. lassen Sie sich an einer geburtshilflichen Station kontrollieren. Bei Blasensprung, also Flüssigkeitsabgang durch die Scheide, muss eine sofortige Kontrolle durchgeführt werden. Dazu müssen Sie sich liegend ins Krankenhaus bringen lassen. Dies gilt auch für die Zeit unmittelbar vor dem Geburtstermin. Ein Blasensprung bedeutet, dass die Geburt beginnt, auch wenn noch keine Geburtswehen zu spüren sind.

    Bei vorzeitiger Wehentätigkeit oder bei bestimmten Risikofaktoren (auch in vorangegangenen Schwangerschaften) wird ein sogenanntes CTG (Herzton-Wehen-Schreiber) durchgeführt. Bei dieser Untersuchung wird das kindliche Wohlbefinden und die mütterliche Wehentätigkeit kontrolliert.

  • Fünfte Mutter-Kind-Pass-Untersuchung

    In der 35. - 37. SSW machen wir die letzte MKP-Untersuchung. Durch die Größe, die Ihr Kind zu diesem Zeitpunkt bereits erreicht hat, ist die normale Ultraschalluntersuchung nicht mehr so spektakulär. Sollten Ihre Angehörigen an der Ultraschalluntersuchung Interesse haben, so ist es besser, diese zu einer früheren Untersuchung mitzunehmen. Ca. in der 38. SSW sollten Sie an einem Vormittag zwischen Montag und Freitag in jenes Krankenhaus gehen, in dem Sie Ihr Kind bekommen wollen, damit Ihre Daten aufgenommen werden können. Unter Umständen kann dann auch ein Streptokokken-Abstrich gemacht werden. Eine Vaginalinfektion mit diesem Keim macht eine Antibiotika-Einnahme während der Geburt erforderlich. Auch Ihr Blutdruck, Gewicht und Harn sollen kontrolliert werden, um eine drohende Stoffwechselentgleisung (Gestose, Schwangerschaftsvergiftung) möglichst früh zu erkennen.

    Wenn nicht schon früher regelmäßige Wehen beginnen oder die Fruchtblase springt, suchen Sie zum Geburtstermin das Krankenhaus auf, in dem Sie entbinden wollen, um den weiteren Verlauf zu besprechen. Länger als 14 Tage über den Geburtstermin sollte nicht zugewartet werden. Falls die Geburt bis dahin nicht in Gang kommt, wird eine Geburtseinleitung nötig. Die Betreuung während der Geburt liegt in den Händen der Hebamme. Die Hebammen sind alle bemüht, Ihnen bei der Geburt Ihres Kindes nach bestem Können beizustehen. Die ärztliche Betreuung unter der Geburt ist vor allem bei Komplikationen von Nöten. In jeder geburtshilflichen Abteilung sind entsprechend qualifizierte Ärzte anwesend, die bei Komplikationen kompetent eingreifen können. Der Normalfall ist jedoch die „natürliche Geburt“, bei der die Hauptakteure Sie, Ihr Kind, Ihr Partner und die Hebamme sind.

  • Weitere empfohlene Untersuchungen

    Wir empfehlen allen unseren Schwangeren, in der 28. Schwangerschaftswoche einen Blutzucker-Belastungs-Test (OGTT) durchführen zu lassen. Durch diesen unkomplizierten Test kann eine Erkrankung an Schwangerschaftsdiabetes rechtzeitig erkannt und oft schon durch eine Ernährungsumstellung erfolgreich behandelt werden, ohne dass Mutter oder Kind irgendwelche Schäden davontragen. Der unerkannte Schwangerschaftsdiabetes kann für das Kind schwerwiegende Folgen haben. Für den Test müssen Sie unbedingt nüchtern sein. Es wird ein Nüchtern-Blutzucker gemessen, dann bekommen Sie einen Zuckerdrink mit 75 g Glucose. Genau eine und zwei Stunden nach dem Drink muss wieder der Blutzucker gemessen werden. Mittlerweile sieht der Mutter-Kind-Pass den OGTT verpflichtend vor.

    Auch zahnärztliche Kontrolluntersuchungen (kein RÖNTGEN!) im Abstand von einigen Monaten werden in der Schwangerschaft empfohlen. Damit sich die alte Binsenweisheit, dass jede Schwangerschaft einen Zahn kostet, nicht bewahrheitet, sollte noch mehr als sonst auf ausreichende Mundhygiene und gesunde Ernährung geachtet werden. Das Risiko, an Zahnfleischentzündungen zu erkranken, steigt in der Schwangerschaft - dem kann mit regelmäßiger Zahnpflege vorgebeugt werden. Außerdem besteht in der Schwangerschaft ein erhöhter Bedarf an Kalzium und den Vitaminen C, D und A, die auch für die Zahnbildung des noch ungeborenen Kindes wichtig sind. Bei Bedarf können auch Fluorid-Präparate verschrieben werden.

  • 3D-/4D-Babyfernsehen

    Die ständig fortschreitende Technik im Bereich des Ultraschalls ermöglicht mittlerweile sehr reale Einblicke in das fetale Leben. Dabei entstehen oft sensationelle Bilder vom Inneren der Gebärmutter. Wir bieten solche Untersuchungen an. Sie sind relativ zeitaufwendig und nicht immer erfolgreich, was die 3D-Aufnahme betrifft. Je nach Lage des Kindes und der Fruchtwassermenge können mitunter photoähnliche Bilder entstehen, manchmal aber auch nicht. In jedem Fall können Sie Ihrem Kind über ca. 30 bis 40 Minuten zusehen und erhalten zumindest zahlreiche 2D-Bilder. Die minimalen Kosten belaufen sich auf 40€, wenn nur 2D-Bilder aufgezeichnet werden können. Bei erfolgreichem Erstellen von 3D-Bildern verrechnen wir 90€. Die Bilder erhalten Sie digital auf einem USB-Stick, auf Wunsch natürlich auch als Ausdruck. Bitte vereinbaren Sie hierfür einen eigenen Termin. Es handelt sich dabei um keine pränatologische Untersuchung, bei der auf eventuelle Fehlbildungen speziell geachtet wird.

Nach der Geburt

Hat Ihr Kind das Licht der Welt erblickt, so tauchen oft besonders viele Fragen auf. Im Zuge von Untersuchungen stellen wir sicher, dass es Ihrem Nachwuchs gut geht und er bestens gedeiht. Wir sind für Ihre Fragen da und unterstützen Sie während dieser herausfordernden Zeit! Vertrauen Sie auf unsere jahrelange Erfahrung und unser Einfühlungsvermögen – bei uns sind Sie und Ihr Baby in den besten Händen!

  • Schmerzen im Damm-Bereich

    Im Wochenbett treten häufig Schmerzen im Dammbereich auf. Das Bindegewebe sowie die Muskeln zwischen Steißbein und Scheide sind von der Geburt noch sehr mitgenommen.

    Hilfe bei Ihren Gynäkologinnen:
    • Wir zeigen Ihnen spezielle Übungen, die der Stärkung Ihrer Beckenbodenmuskulatur dienen. Diese können Sie im Wochenbett ohne Probleme durchführen, die Heilung von Nähten und Schnitten kann sich deutlich beschleunigen.
    • Besonders schmerzhaft können Dammriss und Dammnaht bei festem Stuhlgang sein. Es kann helfen, den Anus direkt vor dem Stuhlgang mit Vaseline zu behandeln, so dass ein rascheres Ausgleiten möglich ist. Wir geben Ihnen Ernährungstipps, denn was Sie essen, bestimmt die Konsistenz Ihres Stuhls mit. Günstig können Trockenobst sowie die Aufnahme von genügend Flüssigkeit sein.
    • Bei starken Schmerzen können Medikamente mit den Wirkstoffen Ibuprofen oder Paracetamol helfen.
  • Geschlechtsverkehr

    Hat sich die neue Situation etwas eingespielt, so verfügen die neuen Eltern wieder über mehr Zeit füreinander. Nun stellt sich die Frage: Ab wann dürfen wir wieder? Oft stellt sich sexuelles Begehren durch die anspruchsvolle Betreuung des Neugeborenen nicht sofort wieder ein. Ruhe- und Erholungsbedürfnis stehen noch im Vordergrund.

    Vom gynäkologischen Standpunkt aus gesehen:
    • Vereinbaren Sie eine Untersuchung bei Ihrer Frauenärztin, um zu klären, dass alles in Ordnung ist.
    • Auf jeden Fall sollte der Wochenfluss aufgehört haben.
    Durch die Pflege des Neugeborenen kommt es häufig zu Schlafmangel. Der Energielevel kann über Wochen oder Monate niedrig sein. Bleibt die Lust auf Sex über längere Zeit aus, so kann dies die Paarbeziehung belasten. Eine fixe Regel gibt es nicht, wichtig ist es, dass Sie auf sich selbst hören und mit Ihrem Partner über Ihre und seine Bedürfnisse reden.

    Sie werden selbst fühlen, wann der richtige Zeitpunkt für Sie beide gekommen ist.

Für Ihre Fragen und zur Terminvereinbarung stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns!

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